Seminar · SS 2026
Zum Seminar
Der erste Videorekorder der Firma Ampex füllte 1956 noch einen ganzen Raum und war nur für Fernsehsender verfügbar. Mit dem tragbaren Sony-Portapak der 1960er Jahre wurde mobile Bildproduktion erstmals breiter zugänglich.
Künstler*innen erkannten früh das Potenzial der neuen Technik: Bild und Ton unabhängig aufzeichnen, abspielen und manipulieren. Aus diesen Entwicklungen entstand eine der prägendsten Kunstformen der Gegenwart.
Das Seminar behandelt historische und aktuelle Positionen der Videokunst (analog und digital), darunter Installation, Performance, Glitch- und Game Art sowie KI- und netzbasierte Werke. Ergänzend werden relevante Texte aus Kunst- und Medientheorie diskutiert.
Zu Semesterbeginn ist ein gemeinsamer Ausstellungsbesuch in München geplant (n.V.).
Leistungsnachweis: Regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Kurzreferat und Seminararbeit.
Literatur zur Einführung
www.medienkunstnetz.de // MoMA: Signals. How Video Transformed the World // 40 Jahre Videokunst.de (ZKM u.a., 2006) // Christiane Paul: Digital Art (2023) // Dieter Daniels & Jan Thorben (Hg.): Videotheorien (2024)